Das Problem, das der EZ Hydro-Glide löst, ist gut bekannt.
Die Thermoregulation im Wasser ist bekanntermaßen schwierig, da der normale Kühlmechanismus des Körpers, der auf Verdunstungskühlung basiert, unter Wasser einfach nicht funktioniert. Die Thermoregulation hängt fast vollständig von Wärmeleitung und Konvektion an das umgebende Wasser ab.
Elite-Schwimmer können bei hochintensiven Belastungen 600–1,000+ Watt metabolische Wärme erzeugen. Nur ein Bruchteil davon wird in mechanischen Vortrieb umgewandelt; der Rest muss abgeführt werden. Um diese Wärme effizient zu entfernen, muss das Wasser deutlich kühler als die Hauttemperatur sein, damit ein starker Temperaturgradient erhalten bleibt.
Ist der Gradient unzureichend — zum Beispiel in mäßig warmem Wasser (≥26–28 °C) oder beim Tragen eines Neoprenanzugs, der den Wärmeverlust durch Leitung verringert — sammelt der Schwimmer Wärme schneller an, als sie abgegeben werden kann. Dies führt zu einem Anstieg der Körperkerntemperatur, der stark mit geringerer Leistungsabgabe, beeinträchtigter Technik und erhöhter wahrgenommener Anstrengung verbunden ist.
Unter diesen Bedingungen bieten Phasenwechselmaterialien (PCMs) einen zusätzlichen Kühlpfad, indem sie Wärme durch latenten Wärmetransfer aufnehmen und so helfen, das thermische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten, wenn die Kühlung durch die Umgebung unzureichend ist.


Der EZ Hydro-Glide wurde mit Unterstützung sowohl professioneller als auch amateurhafter Schwimmer getestet. Alle berichteten über eine verbesserte Leistung durch die Aufrechterhaltung niedrigerer Kopftemperaturen im Wasser. Das Gerät verbesserte außerdem die Hydrodynamik des Kopfes; Tests berichteten über Verbesserungen von bis zu 2 Sekunden pro 100 Metern. Schwimmer berichteten zudem über eine verbesserte Kopfposition und eine bessere Beinstellung näher an der Wasseroberfläche.
